Deutsche Wildtierbestände erholen sich teilweise

Berlin | Einige der in Deutschland bedrohten Tierarten haben sich in den letzten Jahren in ihren Beständen erholt. Der diesjährige FFH-Bericht der Bundesregierung zeigt unter anderem eine positive Entwicklung der Bestände von Wölfen, Wildkatzen und Bibern. (Der Bericht wird angefertigt, um die Einhaltung der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie sicherzustellen).
Bedenklich sind dagegen die Bestandszahlen der deutschen Amphibien: Besonders den Laubfrosch und die Rotbauchunke hat es hart getroffen, dass nach wie vor viele ihrer Lebensräume großflächig vernichtet werden. Von dem enormen Flächenverbrauch sind nicht nur Feuchtgebiete, sondern auch Wiesen und teilweise auch Wälder betroffen. Künftig müssten deshalb mehr Gebiete langfristig aus der wirtschaftlichen Nutzung genommen werden, um einen echten Artenschutz zu gewährleisten.
Quelle: Bundesregierung

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